6. Der Glaube an den Herrn Jesus Christus

Der Apostel Paulus sagt zu den Ältesten der Versammlung in Ephesus, dass er «… sowohl Juden als auch Griechen die Buße zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus bezeugte» (Apostelgeschichte 20,21). Diese beiden Dinge werden deutlich unterschieden.

  • Buße zu Gott bedeutet: man erkennt sich als Sünder und wendet sich in Reue zu Gott, indem man Ihn um Rettung bittet. Gott verweist den reuevollen Sünder dann an den Herrn Jesus und zeigt auf sein Opfer, das Er auf Golgatha vollbracht hat.
  • Glaube an den Herrn Jesus bedeutet: man nimmt das Opfer von Golgatha an und anerkennt den Herrn Jesus als seinen Retter.

Diese Reihenfolge finden wir auch in den Anfangskapiteln des ersten Buches Mose, die wir bisher als Leitfaden benutzt haben:

  • Adam und Eva müssen nach dem Sündenfall zu Gott kommen und ihre Schuld bekennen = Bild der Bekehrung
  • Gott schlachtet Tiere, es wird Blut vergossen = Bild des Opfers des Herrn Jesus Christus
  • Abel nimmt im Glauben dieses Opfer an

1. Wer ist nach Hebräer 11 der erste Glaubenszeuge? ______________________________.

2. Abel zeigt durch sein Opfer, dass er aufgrund von Blutvergiessen vor Gott bestehen und sich Ihm nähern konnte. Wer hatte das schon vor ihm gelernt? ______________________________.

3. Abel hatte diese Lektion im Glauben angenommen und brachte ein blutiges Opfer. Was sagt Hebräer 9,22b hierzu? … ohne ______________________________.

4. Nach menschlichem Ermessen findet man es logisch, dass Kain als Ackerbauer von den Erträgen seiner Felder und Abel als Viehzüchter eines seiner Tiere opferte. So wird behauptet, dass an sich beide Opfer gut waren, nur der Glaube Abels habe sein Opfer «besser» gemacht. Aber Hebräer 11,4 lehrt uns klar, dass Abel durch Glauben ein _______________ Opfer darbrachte. Anders ausgedrückt: Der Glaube Abels liess ihn ein Opfer bringen, das auch in sich selbst _______________ war.

Das stimmt mit dem Gebrauch dieses Wortes im Hebräerbrief überein. Lesen Sie dazu Hebräer 6,9; 7,19.22; 8,6; 9,23; 10,34; 11,16.35.40; 12,24 einmal nach.

5. In Apostelgeschichte 20,21 werden «Buße zu Gott» und «Glauben an den Herrn Jesus» unterschieden. Oft aber spricht die Bibel über Buße, wobei der Glaube an den Herrn Jesus mitgemeint ist, wie z.B. in Apostelgeschichte 11,18, wo von Buße zum _______________ die Rede ist. Anderseits, wenn wir in Apostelgeschichte 10 vom Hauptmann Kornelius lesen, dass er zum Glauben an den Herrn Jesus kam, wird zwar der Ausdruck Buße nicht erwähnt, aber es ist keine Frage, dass dieser Mann aufrichtig Buße getan hat.

6. Welche beiden Dinge gehören laut Römer 10,10 zusammen?

  1. ______________________________
  2. ______________________________

7. Lesen Sie Römer 10,11-17 und schreiben Sie nun die folgenden Wörter in der richtigen Reihenfolge auf: glauben, hören, verkündigen, errettet werden.

  1. _________________________
  2. _________________________
  3. _________________________
  4. _________________________

8. Durch den Glauben

  • werden unsere Herzen (Apostelgeschichte 15,9) ____________________
  • empfangen wir Apostelgeschichte 26,18) ____________________
    und ____________________
  • werden wir (Römer 3,28) ____________________
  • haben wir (Johannes 6,47) ____________________
  • werden wir nicht (Johannes 3,18) ____________________
  • und gehen wir (Hebräer 4,3) ____________________

Ist das nicht ein gewaltiger Reichtum?

9. Diese ganzen Segnungen erlangen wir nicht aufgrund eigener Anstrengung, nicht durch gute Werke, sondern nur durch den Glauben an das auf Golgatha vollbrachte Werk. In Römer 4,1-5 steht «glauben» im Gegensatz zu _________________________

10. Schon im Alten Testament wird deutlich gezeigt, dass man nur aufgrund des Glaubens leben kann. Wie drückt Habakuk 2,4b das aus? ______________________________

Dieser Text wird dreimal im Neuen Testament zitiert: in Römer 1,17; Galater 3,11 und Hebräer 10,38. In welcher der drei Stellen steht «glauben» im Gegensatz zu «wirken» oder «tun»? ______________________________

11. Das bedeutet allerdings nicht, dass zum Glauben keine Werke gehören. So lehrt Paulus in Epheser 2,8.9, dass man durch _________________________ und nicht aufgrund von _________________________ errettet wird. Er fügt jedoch in Vers 10 hinzu, dass der Gläubige in Christus Jesus geschaffen ist zu

Gute Werke sind demnach keine Werke, die wir tun, um errettet zu werden. Solche Werke haben vor Gott keinen Wert. Es sind Werke, die dem Glauben entspringen, aus Dankbarkeit für unsere Rettung.

12. Es besteht deshalb auch kein Widerspruch zwischen Paulus und Jakobus, wenn der letztere schreibt: «Ihr seht also, dass ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein» (Jakobus 2,24). Welche Werke meint Jakobus nämlich, die aus Epheser 2,9 oder die aus Epheser 2,10? _________________________

13. Wie nennt Jakobus einen Glauben ohne Werke? ____________________
Wir müssen also unseren Glauben durch Werke «rechtfertigen», das heisst den Nachweis erbringen, dass er echt ist.

14. Was ist nach Johannes 6,29 das Werk Gottes zur Errettung der Seele? ______________________________

Unter Beilagen finden Sie einen Anhang zu dieser Lektion. Thema: «Was ist Buße?»

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Beilage

Was ist Buße?

Damit Gott einem Menschen seine Liebe spürbar erweisen und ihm vergeben kann, muss dieser zu Ihm umkehren. Das geschieht, indem er seine Sünden bereut und sie Gott bekennt: also Buße tut.

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